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Regional

Regionales Zivilstandsamt

Kontakt

Regionales Zivilstandsamt
Schlossstrasse 5, 6130 Willisau
zivilstandsamt@willisau.ch

Telefon:

Tel: 041 972 71 91
Fax: 041 972 71 90

Öffnungszeiten:
Montag: 08.00 - 11.30 / 14.00 - 18.00 Uhr
Dienstag bis Freitag 08.00 - 11.30 / 14.00 - 17.00 Uhr

Telefon:
Montag bis Freitag: 08.00 - 11.30 / 14.00 - 16.30 Uhr

Terminvereinbarung

Wir bitten Sie, für die Anmeldung einer
  • Geburt
  • Anerkennung
  • Ehevorbereitung
  • Vorbereitung Partnerschaft
  • Namenserklärung
  • Eintragung Partnerschaft am Schalter
  • Eintragung Hinterlegungsort Vorsorgeauftrag
einen Termin zu vereinbaren. Die Terminvereinbarung kann am Schalter oder telefonisch erfolgen.

 



Ansprechpartner
Petra Kamber
Leiterin, Zivilstandsbeamtin mit eidg. Fachausweis

Katrin Fellmann
Zivilstandsbeamtin mit eidg. Fachausweis

Andrea Fiechter
Zivilstandsbeamtin / jeweils Donnerstag und Freitag

Marie-Theres Kneubühler
Leiterin-Stv., Zivilstandsbeamtin / jeweils Montag und Dienstag

Ramona Heller
Zivilstandsbeamtin mit eidg. Fachausweis

  • Aufgaben

    Bis zum Jahre 2003 gab es im Kanton Luzern 107 Gemeinden; jede Gemeinde hatte ein eigenes Zivilstandsamt. Seit dem 1. Januar 2004 gibt es nur noch 11 Zivilstandskreise - seit 2010 nur noch 10. Im Amt Willisau haben sich alle 30 Gemeinden zu einem einzigen Regionalen Zivilstandsamt mit Sitz in Willisau zusammengeschlossen. Nach den Gemeindefusionen gehören heute folgende 23 Gemeinden dem Regionalen Zivilstandsamt Willisau an: Alberswil, Altbüron, Altishofen, Dagmersellen (Buchs, Uffikon), Ebersecken, Egolzwil, Ettiswil (Kottwil), Fischbach, Gettnau, Grossdietwil, Hergiswil bei Willisau, Luthern, Menznau, Nebikon, Pfaffnau, Reiden (Langnau bei Reiden, Richenthal), Roggliswil, Schötz (Ohmstal), Ufhusen, Wauwil, Wikon, Willisau (Willisau-Land, Willisau-Stadt) und Zell.
     
     
    Die Hauptaufgaben des Regionalen Zivilstandsamtes sind:
     
    •  Führen des Informatisierten Standesregisters Infostar
    • Erstellen von Mitteilungen und Auszügen
    • Durchführen der Ehevorbereitungsverfahren bzw. Vorverfahren für die eingetragene Partnerschaft
    • Trauungen und Zeremonien für eingetragene Partnerschaften
    • Entgegennahme von Erklärungen zum Personenstand
     
     
    Zivilstandsverordnung zum Download:
     
     
     
     (Büroräumlichkeiten Zivilstandsamt)
  • Geburt

    Findet eine Geburt im Zivilstandskreis Willisau statt, so ist das Regionale Zivilstandsamt Willisau für die Eintragung der Geburt zuständig.

    Kommt das Kind zu Hause zur Welt, so ist die Geburt innert 3 Tagen beim Reg. Zivilstandsamt Willisau anzumelden.
     
    Wird Ihr Kind im Spital oder Geburtshaus (somit nicht im Amt Willisau) geboren, meldet die Spitalverwaltung oder das Geburtshaus die Geburt direkt beim Reg. Zivilstandsamt des Geburtsortes.

     
    Familienname und Bürgerrecht des Kindes – neue Regelung ab 01.07.2014
     
    Kinder verheirateter Eltern (Art. 270 ZGB / Art. 37 ZStV)
    Tragen die Eltern keinen gemeinsamen Familiennamen, entscheiden sie sich vor der Eheschliessung oder bei der Anmeldung der Geburt des ersten Kindes, welchen der beiden Ledignamen das Kind tragen soll. Sofern sie sich bereits vor der Eheschliessung entschieden haben, können sie innerhalb eines Jahres nach der Geburt des ersten Kindes ihren Entscheid ein einziges Mal ändern.

    Besteht ein gemeinsamer Familienname, dann trägt das Kind ebenfalls den gemeinsamen Familiennamen.

    Die Kinder erhalten die Bürgerrechte des Elternteils, auf dem der Familienname basiert (Art. 271 ZGB).

     
    Kinder nicht verheirateter Eltern (Art. 270a ZGB / Art. 37a ZStV)
    Sind die Eltern nicht miteinander verheiratet und steht die elterliche Sorge bei der Geburt des ersten Kindes nur einem Elternteil zu, so erhält das Kind dessen Ledignamen. In der Regel ist dies der Ledigname der Mutter.

    Haben die Eltern bei der Geburt des ersten Kindes die elterliche Sorge gemeinsam (durch vorgängige schriftliche Erklärung beim Zivilstandsamt im Zusammenhang mit der Kindesanerkennung oder bei der KESB), so erklären sie mit der Geburtsmeldung (Namensblatt) schriftlich gegenüber der Zivilstandsbeamtin, welchen ihrer Ledignamen ihre Kinder tragen sollen.

    Ist es nicht das erste gemeinsame Kind der nicht miteinander verheirateten Eltern und wurde es bereits vorgeburtlich vom Vater anerkannt, so erhält es unabhängig von der Zuweisung der elterlichen Sorge den Ledignamen des Elternteils, den die anderen gemeinsamen Kinder dieser Eltern gestützt auf Art. 270a ZGB tragen.

    Das Kind erhält die Bürgerrechte des Elternteils, dessen Namen es trägt (Art. 271 ZGB).

     
    Hinweis
    Zuständig ist immer das Zivilstandsamt des Geburtsortes.
     
    Nach der Anmeldung der Geburt wird das Kind im Familienbüchlein eingetragen bzw. Sie erhalten einen aktualisierten Familienausweis (nur wenn die Eltern verheiratet sind).

    Kinder werden nur in die schweizerischen Familienbüchlein eingetragen. Sind die Eltern im Besitz eines ausländischen Familienbüchleins, so ist das entsprechende Konsulat zuständig.

    Die Adressen der ausländischen Vertretungen in der Schweiz: Vertretungen
    Falls Sie kein Familienbüchlein besitzen, können Sie jederzeit eine Geburtsurkunde (schweizerisch oder international) beim Zivilstandsamt des Geburtsortes bestellen.
     
  • Anerkennung


    Sie werden bald Vater eines Kindes oder sind es bereits und Sie sind mit der Mutter des Kindes nicht verheiratet? Dann können Sie beim Reg. Zivilstandsamt eine Erklärung abgeben, dass Sie der Vater des Kindes sind. Dazu gehen Sie – nach vorheriger Terminabsprache – persönlich vorbei. Durch die Anerkennung werden Sie auch rechtlich als Vater registriert.

     

     
     
    Zuständigkeit
    Die Anerkennung kann vor oder nach der Geburt beurkundet werden. Wir empfehlen Ihnen, dies vor der Geburt zu erledigen. Sind der Vater, die Mutter und das Kind Schweizer Bürger, die ihren Wohnsitz in der Schweiz haben, kann die Kindesanerkennung bei jedem beliebigen Zivilstandsamt erfolgen.
    In allen anderen Fällen (d.h; wenn eine der betroffenen Personen eine ausländische Staatsangehörigkeit besitzt oder ihren Wohnsitz im Ausland hat) ist das Zivilstandsamt am Geburtsort oder am gewöhnlichen Aufenthaltsort des Kindes, bzw. am Wohnsitz oder am Heimatort der Mutter oder des Vaters, für die Kindesanerkennung zuständig. Die Anerkennung ist kostenpflichtig.
     
     
    Entstehung der elterlichen Sorge
    Für die Mutter beginnt die elterliche Sorge grundsätzlich mit der Geburt des Kindes.
    Sind die Eltern nicht miteinander verheiratet, so entsteht die gemeinsame elterliche Sorge entweder durch gemeinsame Erklärung der Eltern oder durch behördlichen Entscheid.
     
     
    Gemeinsame elterliche Sorge
    Die Begründung der gemeinsamen elterlichen Sorge mittels Erklärung setzt voraus, dass sich die Eltern einig sind, die Verantwortung für das Kind mit allen Rechten und Pflichten gemeinsam zu tragen.
     
    Sind sich die Eltern nicht einig, so entscheidet die Kindesschutzbehörde (KESB) auf Gesuch hin über die gemeinsame elterliche Sorge unter Berücksichtigung des Kindeswohls.
     
    Wird die Vaterschaft durch das Gericht festgestellt, so kann das Gericht die gemeinsame elterliche Sorge verfügen.
     
    Die Eltern, welche nicht miteinander verheiratet sind und welche die elterliche Sorge gemeinsam ausüben wollen, müssen eine entsprechende Erklärung gegenüber einer Behörde abgeben. Die Eltern bestätigen dabei, dass sie
    § bereit sind, gemeinsam die Verantwortung für das Kind zu übernehmen; und
    § sich über die Obhut und den persönlichen Verkehr oder die Betreuungsanteile sowie über den Unterhaltsbeitrag für das Kind verständigt haben.
    Aus Beweisgründen muss die Erklärung über die gemeinsame elterliche Sorge schriftlich erfolgen. Vor der Abgabe der Erklärung können sich die Eltern von der KESB beraten lassen.
     
     
     
    Zeitpunkt der Abgabe der Erklärung über die gemeinsame elterliche Sorge
    Die Eltern erklären die gemeinsame elterliche Sorge auf dem Zivilstandsamt, welches für die Entgegennahme der Kindesanerkennung zuständig ist. Die Abgabe der Erklärung ist an keine Frist gebunden. Sie kann sowohl vor als auch nach der Geburt des Kindes erfolgen.
     
    Die Erklärung über die gemeinsame elterliche Sorge kann nur auf dem Zivilstandsamt erfolgen, wenn sie unmittelbar im Anschluss an die Kindesanerkennung erfolgt und beide Eltern anwesend sind. Damit ist das Kindesverhältnis zu beiden Elternteilen nachgewiesen, ohne dass dafür zusätzliche Dokumente vorzulegen wären.
     
    Wenn die Erklärung zu einem späteren Zeitpunkt erfolgt, ist sie bei der KESB vorzunehmen.
     
    Die Erklärung über die gemeinsame elterliche Sorge ist kostenpflichtig.
     
    Weitere Details und Erklärungen zu diesem Thema können Sie aus dem Merkblatt über die Erklärung der gemeinsamen elterlichen Sorge auf dem Zivilstandsamt in der Schweiz Nr. 152.3 entnehmen.
     
     
    Erziehungsgutschriften
    Die Erziehungsgutschriften berücksichtigen bei der Berechnung der Altersrente die Einkommenseinbusse, die ein Elternteil infolge der Betreuung der Kinder unter Umständen verzeichnet. Sie knüpfen an die elterliche Sorge an. Die Vereinbarung über die Anrechnung der Erziehungsgutschriften kann gleichzeitig mit der Erklärung über die gemeinsame elterliche Sorge beim Zivilstandsamt abgeben werden. Besteht zum Zeitpunkt der Abgabe der Erklärung über die gemeinsame elterliche Sorge noch keine Einigung bezüglich der Anrechnung der Erziehungsgutschriften, so können die Eltern dies auf dem entsprechenden Formular vermerken. Sie haben sodann innert 3 Monaten der Kindesschutzbehörde am Wohnsitz der Mutter (im Zeitpunkt der Geburt des Kindes) die Vereinbarung über die Anrechnung der Erziehungsgutschriften einzureichen.
     
     
    Das Zivilstandsamt darf für die gemeinsame elterliche Sorge sowie Erziehungsgutschriften keine Beratung anbieten.
     
    Welchen Familiennamen erhält das anerkannte Kind?
    Art. 11a ZStV: Wird das Kind durch den Vater anerkannt und ist es nicht das erste gemeinsame Kind der nicht miteinander verheirateten Eltern, so erhält es unabhängig von der Zuweisung der elterlichen Sorge den Ledignamen des Elternteils, den die anderen gemeinsamen Kinder dieser Eltern gestützt auf Art. 270a ZGB tragen.
     
    Steht die elterliche Sorge bei der Geburt des ersten Kindes nur einem Elternteil zu, so erhält das Kind dessen Ledignamen. In der Regel ist dies der Ledigname der Mutter. (Art. 298a Abs. 5, 298b Abs. 4 oder 298c ZGB)
     
    Haben die Eltern bei der Geburt des ersten Kindes die elterliche Sorge gemeinsam (durch vorgängige schriftliche Erklärung beim Zivilstandsamt im Zusammenhang mit der Kindesanerkennung oder bei der KESB), so erklären sie mit der Geburtsmeldung (Namensblatt) schriftlich gegenüber der Zivilstandsbeamtin, welchen ihrer Ledignamen ihre Kinder tragen sollen.
     
    Hat das Kind eine ausländische Staatsangehörigkeit und erwirbt es durch die Anerkennung das Schweizer Bürgerrecht nicht, kann auch die Namensführung nach dem Recht des Heimatstaates gewählt werden (Art. 37 Abs. 2 IPRG). Die Eltern haben beim festzustellenden ausländischen Sachverhalt mitzuwirken (Art. 16 Abs. 5 ZStV und Art. 16 Abs. 1 IPRG).
     
    Mit der späteren Heirat der Eltern, erhält das gemeinsame Kind den gemeinsamen oder den von den Eltern bei der Eheschliessung bestimmten Familiennamen. Hat das Kind das zwölfte Altersjahr vollendet, ist für die Namensänderung seine Zustimmung erforderlich (Art. 270b ZGB).
     

     
    Welchen Heimatort bzw. Staatsangehörigkeit erwirbt das Kind?
     
    Schweizer Bürgerrecht:
    Besitzt die Mutter das Schweizer Bürgerrecht, erwirbt das Kind ihr Gemeinde- und Kantonsbürgerrecht. Besitzen beide Eltern das Schweizer Bürgerrecht, erhält das minderjährige Kind das Gemeinde- und Kantonsbürgerrecht des Elternteils, dessen Name es trägt.
     
    Ausländische Staatsangehörigkeit:
    Welche Staatsangehörigkeit das ausländische Kind erhält, hat das Heimatland zu entscheiden. Informieren Sie sich bitte direkt bei der zuständigen Botschaft bzw. dem zuständigen Konsulat.
     
    Adressen der Vertretungen in der Schweiz und im Ausland:
     
    Schweiz / Ausland:
    Ist die Mutter Schweizerin und der Vater Ausländer, so erhält das Kind das Schweizer Bürgerrecht. Daran ändert sich mit der Anerkennung durch einen ausländischen Staatsangehörigen nichts. Das Kind bleibt Schweizer Bürger.
     
    Kinder, die bis 31.12.2005 geboren wurden:
    Ist die Mutter Ausländerin und der Vater Schweizer, so erhält das Kind das Schweizer Bürgerrecht nicht. Auch mit der Anerkennung durch einen Schweizer findet kein automatischer Erwerb des Schweizer Bürgerrechts statt. Es gibt die Möglichkeit der erleichterten Einbürgerung. Die Abteilung Bürgerrechtswesen gibt Ihnen dazu gerne weitere Informationen.
     
    Kinder, die nach dem 01.01.2006 geboren werden:
    Ist die Mutter Ausländerin und der Vater Schweizer, so erhält das Kind das Schweizer Bürgerrecht durch die Geburt, sofern der Vater das Kind vor der Geburt anerkannt hat. Ist das Kind zum Zeitpunkt der Geburt nicht anerkannt, erwirbt es das Schweizer Bürgerrecht mit der Anerkennung durch den schweizerischen Vater.
     
    Der Nachweis des Kindesverhältnisses zum Vater ist vor Eintritt der Volljährigkeit zu erbringen.
     
    Doppelstaatsangehörigkeit:
    Aus schweizerischer Sicht spricht nichts gegen den Besitz mehrerer Staatsangehörigkeiten. Klären Sie mit dem Konsulat des zweiten Heimatstaates ab, ob dieser Doppelstaatsangehörigkeiten ebenfalls zulässt.
  • Namenserklärung

    Betreffend den möglichen Namenserklärungen siehe Merkblatt über die Namenserklärungen nach Schweizer Recht.

    Eine Namenserklärung kann bei jedem Zivilstandsamt in der Schweiz und im Ausland bei jeder Schweizer Vertretung abgegeben werden.

    Für die Namenserklärung vereinbaren Sie mit uns telefonisch einen Termin. Folgende Dokumente sind für die Beurkundung der Namenserklärung notwendig:
    ·         Wohnsitzbestätigung (ausgestellt von der Einwohnerkontrolle der Wohngemeinde, Ausstellungsdatum nicht älter als 2 Monate)
    ·         Pass oder Identitätskarte
    ·         Ausländische Staatsangehörige: Pass und Ausländerausweis

    Je nach den konkreten Umständen bleibt die Einforderung weiterer Dokumente vorbehalten.
    Die Namenserklärung ist kostenpflichtig und wird mit der Unterschrift (sofort) rechtskräftig
  • Todesfall

    Todesfälle, die im Amt Willisau eingetreten sind, sind innert 2 Tagen zu melden.
     
     
    Todesfall im Heim
    Stirbt eine Person im Heim, wird die Todesmeldung direkt von der Heimverwaltung vorgenommen. Falls das Familienbüchlein oder der Familienausweis vorhanden ist, kann dieses beim Zivilstandsamt abgegeben werden, um den Tod einzutragen.
     
     
    Todesfall zu Hause
    Stirbt eine Person zu Hause ist der Arzt zu benachrichtigen. Dieser stellt die ärztliche Bescheinigung des Todes aus und stellt diese umgehend dem Reg. Zivilstandsamt zu.
     
    Die Angehörigen melden den Todesfall innert zwei Tagen bei der Wohngemeinde des Verstorbenen. Die Anmeldung sollte persönlich durch die Angehörigen oder eine bevollmächtigte Person erfolgen.
     
     
    Bestattungswesen
    Die Angehörigen melden sich bei einem von ihnen gewünschten Bestattungsinstitut zwecks Organisation der Überführung.
     
     
    Überführen einer Leiche ins Ausland
    Zur Überführung der Leiche oder der Urne ins Ausland müssen mehrere Schritte unternommen werden. Die Bestattungsinstitute sind Ihnen gerne behilflich.
  • Trauung

    Trauung
    Die Hochzeit, ein Fest der Liebe. Dieser Tag soll für Sie zu einem unvergesslichen Erlebnis werden. Haben Sie den Entschluss gefasst, einander zu heiraten, so wenden Sie sich persönlich an das Zivilstandsamt am Wohnsitz der Braut oder des Bräutigams.
     
    Interessante Informationen zur Vorbereitung, sowie zur Trauung finden Sie folgend. Gerne informieren und beraten wir Sie auch telefonisch.
     
     
    Ehevorbereitungsverfahren
    Für das Ehevorbereitungsverfahren müssen die Verlobten volljährig, also mindestens 18 Jahre alt und urteilsfähig sein. Das Gespräch dauert ca. 30 Minuten. Die persönliche Anwesenheit beider Brautleute ist erforderlich.
     
    Verlobte, die sich im Ausland aufhalten, können das Gesuch durch Vermittlung der zuständigen schweizerischen Vertretung einreichen.
     
    Brautleute, welche nicht sehr gut deutsch sprechen, müssen zum Vorbereitungsverfahren einen Dolmetscher auf eigene Kosten mitbringen.
     
    In Fällen, in denen ein Verlobter eine ausländische Staatangehörigkeit besitzt, sind diverse Dokumente beizubringen. Danach nimmt das Zivilstandsamt die Aktenprüfung der ausländischen Dokumente vor. Je nach konkreten Umständen müssen die ausländischen Dokumente zur Verifizierung an die entsprechende Vertretung weitergeleitet werden. Dieses Vorgehen verlängert das Vorbereitungsverfahren und ist mit höheren Kosten verbunden.
     
    Die Eheschliessung kann frühestens zehn Tage und spätestens drei Monate stattfinden, nachdem das Ehevorbereitungsverfahren abgeschlossen worden ist.
     
    Soll die Trauung ausserhalb des eigenen Zivilstandskreises stattfinden, so wird dem Brautpaar eine Trauungsermächtigung, bzw. für eine Trauung im Ausland das in gewissen Ländern nötige Ehefähigkeitszeugnis ausgestellt.
     
     
    Erforderliche Dokumente
    Schweizer Staatsbürger haben beim Ehevorbereitungstermin eine gültige Identitätskarte oder Pass vorzuweisen. Ebenso werden von beiden aktuelle Wohnsitzbestätigungen (nicht älter als 2 Monate) benötigt.
     
    Ausländische Staatsangehörige haben die Dokumente Auskunft Zivilstandsamt mitzubringen.

    Namensführung
    Schweizerisches Recht:
    Seit dem 01.01.2013 gibt es ein neues Namensrecht. Durch das hat man die folgenden drei Möglichkeiten:
     
    1. Jeder behält seinen bisherigen Namen.
    2. Ledigname des Bräutigams wird der gemeinsame Familienname.
    3. Ledigname der Braut wird der gemeinsame Familienname.
     
     
    Ausländisches Recht:
    Sind die Brautleute nicht Schweizer Bürger, ist die Unterstellung des Familiennamens unter das Heimatrecht möglich. Die entsprechende Erklärung ist im Vorbereitungsverfahren beim Zivilstandsamt abzugeben. Über die Möglichkeit einer Unterstellung des Namens unter das Heimatrecht erteilt das Zivilstandsamt Auskunft.
     
     
    Bürgerrecht
    Schweizerische Staatsangehörige:
    Seit dem 01.01.2013 gibt es ein neues Bürgerrechtsgesetz. Durch dieses wurde folgendes geregelt:
     
    Die Braut und der Bräutigam behalten die bisherigen Bürgerrechte auch nach der Trauung.
     
    Binationale Eheleute:
    Ausländerinnen oder Ausländer erhalten das Schweizer Bürgerrecht nicht automatisch durch die Heirat mit schweizerischen Staatsangehörigen. Ebenso wenig verlieren Schweizerinnen und Schweizer das Schweizer Bürgerrecht durch die Heirat mit einem ausländischen Staatsangehörigen.
     
     
    Reservation Trautermin
    Die Reservation des Trautermins kann beim Regionalen Zivilstandsamt Willisau ein Jahr vor dem gewünschten Termin nur telefonisch oder am Schalter (persönlich) erfolgen.
    Es können keine provisorischen Reservationen entgegengenommen werden.
     
     
    Trauung
    Das Regionale Zivilstandsamt Willisau bietet die Möglichkeiten, in den diversen Traulokalen zu heiraten. Weitere Informationen zu den Traulokalen finden Sie in den folgenden Merkblättern.
     
     
    Lokalitäten (bei Klick auf das jeweilige Lokal erscheint ein detailliertes Merkblatt)
    ·        Landvogteischloss Willisau
    ·       Trauungszimmer
    ·       Trauungssaal
    ·        Schloss Wyher Ettiswil
    ·       Pfyfferstube
    ·       Herzberg Uffikon (Gemeinde Dagmersellen)
    ·       Chrüüterschüür
    ·       Herzbergsaal
     
     
    Zu folgenden Zeiten können Sie sich in den Traulokalen trauen lassen:
     
    Montag – Freitag:
    09:15, 10:00, 10:45, 11:30, 13:30, 14:15: 15:00, 15:45, 16:30
     
    Ausnahme Trauung im ehemaligem Kloster St. Urban: Die Trauungen finden im Stundenrhythmus statt.
     
    An Sonntagen und an allgemeinen Feiertagen nach kantonalem Recht oder nach Bundesrecht dürfen keine Trauungen stattfinden.
     
     
    Trauzeugen
    Zur Trauung haben die Brautleute zwei volljährige und urteilsfähige Zeuginnen oder Zeugen mitzubringen. Die Trauzeugen haben bei der Trauung eine gültige Identitätskarte oder Pass vorzuweisen.
     
     
    Samstagstrauung
    Sie können Sie sich auch an festgelegten Samstagen von April bis Oktober trauen lassen. Informationen zu den Traulokalen finden Sie unter der Rubrik "Trauung".
     
    2018

    07. April
    05. Mai
    09. Juni
    07. Juli
    04. August
    18. August
    08. September
    06. Oktober

    Die Samstagstrauungen für das Jahr 2019 werden Anfangs 2018 bekannt gegeben.

     
     
    Güterrecht
    Brautleuten, die sich vor der Trauung über die Wirkungen der Ehe auf das eingebrachte Gut, auf zu erwartende Erbschaften, auf Einkommen, vorhandene Guthaben oder Schulden sowie über Eheverträge informieren wollen, wird empfohlen, entsprechende Fachliteratur zu studieren oder sich bei einem Anwalt oder Notar zu informieren. Zuständig für die Errichtung von Eheverträgen sind im Kanton Luzern die Notare. Der Abschluss eines Ehevertrages kann auch nach der Eheschliessung erfolgen.
     
    Das Gesetz kennt folgende Güterstände:
     
    Errungenschaftsbeteiligung
    Gesetzlicher bzw. ordentlicher Güterstand, welcher keinen Ehevertrag voraussetzt.
     
    Gütergemeinschaft
    Vertraglich vereinbarter Güterstand. Er umfasst das Gesamtgut und das Eigengut jedes Ehegatten.
     
    Gütertrennung
    Vertraglich vereinbarter Güterstand
    Heiraten im Ausland für Schweizer
    Heiraten im Ausland ist sowohl am Heiratsort als auch in der Schweiz mit einigen Behördengängen verbunden. Die folgenden Hinweise sollen dazu beitragen, dass Sie diese Formalitäten so reibungslos wie möglich erledigen können.
     
    Bitte klären Sie rechtzeitig vor der Heirat folgende Fragen ab:
     
    Bei den ausländischen Behörden
    Erkundigen Sie sich beim ausländischen Standesamt oder beim entsprechenden ausländischen Konsulat in der Schweiz über die Dokumente, die Sie aus der Schweiz mitbringen müssen. Die Heirat erfolgt nach den dortigen Gesetzen und Vorschriften.
     
    Beim schweizerischen Zivilstandsamt
    Wie möchten Sie nach der Heirat heissen? Erkundigen Sie sich beim Zivilstandsamt Ihres Wohnortes über die Möglichkeiten der Namensführung nach der Heirat.
     
    Bei der schweizerischen Vertretung
    Erkundigen Sie sich bei der für den Heiratsort zuständigen schweizerischen Vertretung darüber, welche Formalitäten nach der Heirat notwendig sind, damit die Zivilstandsänderung auf amtlichem Wege in die Schweiz gemeldet wird.
     
    Ausländische Amtsstellen melden die Heirat meist nicht oder nur mit grosser Verspätung den schweizerischen Behörden. Wir bitten Sie deshalb – auch in Ihrem eigenen Interesse – Ihre Zivilstandsänderung sofort nach der Heirat der zuständigen schweizerischen Vertretung im Ausland zu melden. Falls nötig, sorgt diese für die Übersetzung und Beglaubigung der ausländischen Dokumente und leitet diese an die zuständigen Behörden in der Schweiz weiter.
     
    War die Vorsprache auf der zuständigen schweizerischen Vertretung im Ausland nicht möglich, nehmen Sie bitte umgehend nach Ihrer Rückkehr in die Schweiz mit der kantonalen Aufsichtsbehörde Ihres Heimatortes Kontakt auf.
     

     
  • eingetragene Partnerschaft

    Eintragung der gleichgeschlechtlichen Partnerschaft
     
    Voraussetzungen für die Eintragung der gleichgeschlechtlichen Partnerschaft
    Um die Partnerschaft eingehen zu können, müssen die Partnerinnen/die Partner die folgenden gesetzlich vorgesehenen Voraussetzungen erfüllen:
    § Beide Partnerinnen/Partner müssen volljährig, also mindestens 18 Jahre alt und urteilsfähig sein.
    § Auch dürfen die Partnerinnen/Partner nicht nahe miteinander verwandt sein (Schwester, Bruder, Eltern-, Adoptiveltern- oder Grosselternteil) und nicht bereits verheiratet oder in einer eingetragenen Partnerschaft leben.
    § Einer der beiden Partnerinnen/Partner muss die Schweizerische Staatsangehörigkeit besitzen oder in der Schweiz wohnhaft sein. Personen die keinen Wohnsitz in der Schweiz haben und nicht Schweizer Bürger sind, können in der Schweiz keine gleichgeschlechtliche Partnerschaft eingehen.
     
     
    Vorverfahren zur Eintragung der gleichgeschlechtlichen Partnerschaft
    Wenn Sie im Zivilstandskreis Willisau wohnhaft sind, informiert Sie das Reg. Zivilstandsamt gerne, welche Dokumente Sie einreichen müssen.
     
    Nach Einreichung der benötigten Dokumente wird das Gesuch geprüft. Die Partnerinnen/Partner müssen anschliessend gegenüber der Zivilstandsbeamtin erklären, dass sie sämtliche Voraussetzungen zur Eintragung der gleichgeschlechtlichen Partnerschaft erfüllen. Anschliessend werden mit ihnen die Einzelheiten der Beurkundung der eingetragenen Partnerschaft vereinbart.
     
    Die Eintragung muss spätestens drei Monate, nachdem der Entscheid über das positive Ergebnis des Vorverfahrens mitgeteilt wurde, stattfinden.
     
    Verlobte, die sich im Ausland aufhalten, können das Gesuch durch Vermittlung der zuständigen schweizerischen Vertretung einreichen.
     
     
    Eintragung der Partnerschaft in der Schweiz
    Die Beurkundung der eingetragenen Partnerschaft kann grundsätzlich jedes Zivilstandsamt in der Schweiz vornehmen. Handelt es sich dabei nicht um das Amt in dem das Gesuch gestellt wurde, wird von diesem eine Ermächtigung zur Beurkundung der eingetragenen Partnerschaft ausgestellt. Diese muss dem für die Beurkundung vorgesehenen Zivilstandsamt vorgelegt werden.
     
     
    Eintragung im Zivilstandskreis Willisau
    Die Eintragung der Partnerschaft findet ohne Beisein von Zeuginnen/Zeugen statt. Sie wird gültig durch die Beurkundung der schriftlichen Willensäusserung beider Partnerinnen/Partner vor der Zivilstandsbeamtin.
     
    Die Eintragung kann im Büro oder in einem unsere Traulokale (siehe Rubrik Tauungen) stattfinden.
     
     
    Eintragung der gleichgeschlechtlichen Partnerschaft im Ausland
    Eine im Ausland gültig eingetragene Partnerschaft wird in der Schweiz nur anerkannt, wenn sie den schweizerischen Rechtsprinzipien entspricht.
     
    Das Anerkennungsgesuch ist der Schweizerischen Vertretung (Botschaft oder Konsulat) mit den Dokumenten über die eingetragene Partnerschaft einzureichen. Erkundigen Sie sich direkt bei der Schweizerischen Vertretung, welche Formalitäten notwendig sind, damit die Zivilstandsänderung auf amtlichem Wege in die Schweiz gemeldet wird.
    Die Schweizerische Vertretung wird die Dokumente auf ihre Echtheit hin überprüfen, beglaubigen und diese an die zuständigen Behörden in der Schweiz weiterleiten. Wenn nötig, werden die Dokumente in eine der Amtssprachen der Schweiz übersetzt (unter Kostenfolge).
     
     
    Wirkung der Eintragung der gleichgeschlechtlichen Partnerschaft
     
    Zivilstand
    In amtlichen Formularen und im Verkehr mit den Behörden ist jeweils der neue Zivilstand anzugeben. Dieser lautet: "in eingetragener Partnerschaft".
     
    Nach der gerichtlichen Auflösung der Partnerschaft oder nach Tod der Partnerin/des Partners lautet der Zivilstand: "in aufgelöste Partnerschaft".
     
    Name
    Die Partnerinnen oder Partner behalten ihren Familiennamen oder können gegenüber der Zivilstandsbeamtin erklären, dass sie den Ledignamen der einen Partnerin oder des einen Partners als gemeinsamen Namen tragen wollen.
    Wenn die Partnerinnen/Partner ausländische Staatsangehörige sind, welche in der Schweiz wohnen, können sie mittels einer Erklärung vor der Zivilstandsbeamtin das Namensrecht des Heimatstaates wählen.
     
     
    Bürgerrecht
    Die eingetragene Partnerschaft hat keinen Einfluss auf den Heimatort der Partnerinnen/Partner.
     
    Für den Erwerb des Schweizer Bürgerrechts durch die ausländische Partnerin/den ausländischen Partner sieht das Gesetz keine Möglichkeit der erleichterten Einbürgerung vor.
     
     
  • Familienregister / Familienforschung

    Familienregister
    Im Familienregister wurden sämtliche Personendaten von Bürgern gesammelt und beurkundet. Es gibt Aufschluss über die Zusammensetzung der Familie und deren Bürgerrechte. Die Familienregister aller Gemeinden vom Amt Willisau sind auf dem Regionalen Zivilstandsamt Willisau archiviert.
    Das traditionelle Familienregister ist im Jahr 2004 durch ein informatisiertes gesamtschweizerisches Personenregister - Infostar - abgelöst worden.


    Familienforschung
    Zivilstandsregister sind öffentliche Register, aber im Unterschied zum Grundbuch und zum Handelsregister der Öffentlichkeit nicht zugänglich. Für die Einsichtnahme in die Register ist eine kostenpflichtige Bewilligung notwendig. Für weitere Informationen verweisen wir Sie an Abteilung Gemeinden, Aufsicht Zivilstandswesen, Bundesplatz 14, 6002 Luzern.
    Für die Einsichtnahme in die Register muss mit dem Regionalen Zivilstandsamt vorgängig ein Termin vereinbart werden.

  • Vorsorgeauftrages

    Eintragung des Hinterlegungsortes eines Vorsorgeauftrages
    Seit 01. Januar 2013 besteht die Möglichkeit, einen erstellten Vorsorgeauftrag nach Art. 360 ZGB beim Zivilstandsamt im Personenstandsregister eintragen zu lassen. Ausserdem hat das Zivilstandsamt auf Antrag die Änderung oder Löschung einer solchen Eintragung vorzunehmen. (Art. 23a ZStV).
     
    Hinweis
    Die Eintragung des Hinterlegungsortes im Personenstandsregister ist nicht erforderlich für die Gültigkeit eines Vorsorgeauftrages.
     
    Vorgehen und Voraussetzung
    Grundsätzlich müssen Sie persönlich bei einem beliebigen Zivilstandsamt vorsprechen. Vorgängig ist zwingend ein Termin zu vereinbaren.
     
    Um den Aufbewahrungsort Ihres Vorsorgeauftrages beim Zivilstandsamt zu registrieren, müssen Sie handlungsfähig sein und sich mit einem Pass oder einer Identitätskarte ausweisen können.
     
    Lassen Sie Ihren Vorsorgeauftrag in Form einer öffentlichen Urkunde errichten, so können Sie auch die beurkundende Urkundsperson zur Anmeldung der Eintragung des Hinterlegungsortes des Vorsorgeauftrages sowie der Änderung oder Löschung einer solchen Eintragung im Personenstandsregister beim Zivilstandsamt bevollmächtigen. Aufgrund des höchst persönlichen Inhalts eines Vorsorgeauftrages hat dies mittels einer separaten Vollmacht zu erfolgen.
     
    Für die Erstellung der Vollmacht hat die Urkundsperson insbesondere folgende Punkte zu beachten:
    § Die Urkundsperson prüft die Identität und die Handlungsfähigkeit der auftraggebenden Person.
    § Die Urkundsperson informiert die auftraggebende Person anstelle der Zivilstandsbeamtin über den Sinn und Zweck der Eintragung des Hinterlegungsortes im Personenstandsregister.
    § Sämtliche Angaben, welche die Zivilstandsbeamtin zur sicheren Zuordnung der Angaben zur antragstellenden Person benötigt, sowie die Angaben zum Hinterlegungsort und zur Urkundsperson sind entsprechend in der Vollmacht (siehe Online-Schalter) festzuhalten. Unvollständige Vollmachten werden von der Zivilstandsbeamtin an die Urkundsperson zur Behebung der Mängel retourniert.
    § Die Vollmacht ist vom Vollmachtgeber unter Angabe von Ort und Datum zu unterzeichnen.
     
    Was macht das Zivilstandsamt?
    § Das Zivilstandsamt trägt den Aufbewahrungsort Ihres Vorsorgeauftrages im informatisierten Personenstandsregister (Infostar) aufgrund Ihrer mündlichen Aussage ein. Bitte nehmen Sie den Vorsorgeauftrag nicht mit.
    § Im Falle Ihrer dauernden Urteilsunfähigkeit darf die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde KESB (vormals Vormundschaftsbehörde) bei einem beliebigen Zivilstandsamt schriftlich anfragen, ob und wo ein Vorsorgeauftrag aufbewahrt wird. Das angefragte Zivilstandsamt teilt die Antwort schriftlich der KESB mit. So soll gewährleistet werden, dass Ihr Vorsorgeauftrag so schnell wie möglich von der KESB geprüft werden kann und wirksam wird.
     
    Was macht das Zivilstandsamt nicht?
    § Es ist nicht möglich, beim Zivilstandsamt den Vorsorgeauftrag zu hinterlegen. Sie können auch keinen Vorsorgeauftrag bei einem Zivilstandsamt ausstellen. Wenden Sie sich dafür an die KESB Ihres Wohnortes, einen Notar, einen Juristen oder die Pro-Senectute.
    § Das Zivilstandsamt hat keine Pflicht und auch keine Befugnis zu prüfen, ob überhaupt ein Vorsorgeauftrag vorhanden ist und ob dieser rechtsgültig erstellt worden ist.
    § Beim Zivilstandsamt können Sie keine Eintragung oder Aufbewahrung von Patientenverfügungen beantragen. Bitte wenden Sie sich dafür an Ihre Krankenkasse oder Ihren Hausarzt.
     
    Gebühren
     
    Eintragung: Fr. 75.00
    Änderung / Löschung: Fr. 75.00
    Zusätzliche Bestätigung: Fr. 30.00
Inhalte A bis Z
 
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